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stationäre Wohngemeinschaft

Allgemeines

 Mit dem Hausgemeinschaftsmodell bietet die Sophien-Stift GmbH ein neues, stationäres Angebot für pflegebedürftige, ältere Menschen, die aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit in der Familie, ambulant oder in der Tagespflege nicht mehr adäquat versorgt werden können.

 

 12 - 14 pflegebedürftige, auch an Demenz erkranke Bewohner können in unserer Hausgemeinschaft zusammen leben, aber sich auch in ihren privaten Bereich zurückziehen.

 

 Ziel dieser Wohnform ist die Erhaltung, Stärkung und / oder Reaktivierung der Alltagskompetenz der Bewohner.

 Der Tagesablauf wird hier weder durch die Pflege noch die Arbeitsstruktur bestimmt.

 

 Ein Höchstmaß an angemessener Aktivität wird durch sinnvolle, tagesstrukturierende Maßnahmen erzeugt und Ressourcen durch die aktivierende Pflege gestärkt.

 

 Durch die Einbindung in Alltägliches wird die Selbstverantwortung der Bewohner in der Hausgemeinschaft gefördert und gestärkt.

 

Rahmenbedingungen

Die Hausgemeinschaft befindet sich im Erdgeschoss unseres Hauses in einem separaten Wohntrakt.

Unsere Einrichtung ist ausgestattet mit einem gemeinsam genutzten Wohn- und Aufenthaltsraum, einer intergierten Wohnküche sowie mit 12 privaten Bewohnerzimmern für 1 oder 2 Personen.

Alle Bewohnerzimmer sind mit Pflegebett, Nachttisch, Kleiderschrank, Tisch und Stühlen eingerichtet. Eigene Einrichtungsgegenstände können die Bewohner aber dennoch mitbringen.

 

Weiterhin verfügen alle Zimmer über eigene, behindertengerechte Sanitäranlagen (Badezimmer mit Toilette und Duschgelegenheit).

Für die Bewohner der Hausgemeinschaft gibt es auch einen beschützten Garten.

 

Vorteile

Das Modell der Hausgemeinschaft ist so ausgerichtet, dass für den alten Menschen in einer stationären Pflegeeinrichtung eine natürliche Tagesstruktur bedarfsgerecht und altersgemäß organisiert wird und die Förderung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten zum Ziel hat.

1. Normalitätsprinzip (Menschen mit einer Demenz greifen auf frühere Normen und Handlungsweisen zurück)

2. Überschaubare Anzahl von Bewohnern in der Hausgemeinschaft

3. Gemeinsame Gestaltung des Tagesablaufes

4. Kochen in der Wohngruppe

5. Pflege unter ambulanten Aspekten

6. Zurücknahme der Pflegedominanz

7. Keine Hospitalisierung (keine negativen körperlichen oder seelischen Begleiterscheinungen , wie sie sich u.a. bei Heimaufenthalten einstellen können)

8. Verbesserung der Lebensqualität

9. Förderung der Ressourcen und Verbesserung des Allgemeinzustandes

10. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung für den letzten Lebensabschnitt fördern

 

Weitere Betreuungsangebote

 Musik und Singen

 Gesprächskreise, Lesungen

 Bastel- und Handarbeiten

 Karten-, Würfel- und Brettspiele

 Gedächtnistraining

 Ausflugsfahrten, Feiern

 Soziale Betreuung

 Bewegungstherapie / altersgemäße Gymnastik zur Verbesserung der Beweglichkeit als aktiver Beitrag zur Verbesserung der Folgen bei Stürzen, Erhaltung der Koordination durch Sitz- und Tanzgymnastik

 Gemeinsame Besuche zum Beispiel des Wochenmarktes, einer Eisdiele, Kirchenbesuche oder Gottesdienste im Haus, Ausflüge usw.

 Kulturelle Angebote im Haus

 

Ein großes Pflegebad mit Wanne steht unseren Bewohnern zur Verfügung.